Elferspitz - Soyalm - Martelltal
- Geschrieben von Andy Walder
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Ausgangspunkt Martelltal - Gasthof Hölderle |
Hochtour |
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Max. Höhe | Aufstieg |
Strecke | Dauer |
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2.260 m | 850 hm |
7,2 km | 3:50 Std |
Die Elferspitz im Martelltal ist ein prächtiger Aussichtsberg hinunter ins Martelltal, zu den Laaser Bergen und der vergletscherten Zufrittspitze. Direkt hinter der Soyalm setzt sich ein blumenreicher Weg zur Elferspitze fort, der jedoch Schwindelfreiheit und Trittsicherheit verlangt.
TOURENINFO:
Vom Parkplatz Café Hölderle aus geht es zunächst durch ein relativ flaches Waldgebiet oberhalb des Parkplatzes, welches man durch die Treppe direkt am Ausgangspunkt erreicht. Der hier noch schmale Weg Nr. 4 mündet dann aber recht bald in einen breiteren Forstweg. Der Weg Nr. 4 erreicht dann eine enorme Steilheit und bleibt dabei doch weiterhin relativ breit. Dieser steile Weg hat nur wenige Kehren und dadurch wirkt der Aufstieg etwas monoton. Hat man aber das steile Stück hinter sich gebracht, erreicht man eine Brücke an der man nach der Anstrengung eine kleine Pause machen und seine Wasservorräte auffüllen kann. Zum länger verweilen gibt es aber weiter oben weit schönere Plätzchen. Hinter der Brücke wird es noch einmal für ein kurzes Stück etwas steiler, bevor man direkt in tiefgrünen, mit kleinen Bachläufen versehenen Bergwiesen landet auf denen der Weg nur noch mäßig steil ansteigt bis man schließlich am Ende der Wiesen die Soyalm erreicht.
Bereits auf der Soyalm sieht man schon die Elferspitze und links davon das große Gipfelkreuz. Hinter der Soyalm überquert der ausgeschilderte Pfad das restliche Stück der Wiese bevor er sich am Berghang hinter der Soyalm hinauf zum Sattel unterhalb der Elferspitz schlängelt. Schon hier ist der Pfad sehr schmal und die Abhänge die der Pfad quert sind steil. Ausrutschen sollte man hier besser nicht. Hat man den Sattel erreicht sieht man die nächste Herausforderung. Um die Elferspitz zu erklimmen muss man jetzt in minimaler Kletterei, welche durch ein fixes Drahtseil gesichert ist, den Höhenunterschied vom Sattel bis zur überraschend großen Gipfelebene überwinden.
Oben angekommen sieht man auch das vom Tal aus weithin sichtbare große Gipfelkreuz, welches zum Andenken an die Flutkatastrophe errichtet wurde. Es gibt sogar eine Picknickbank inklusive Tisch der zur Brotzeit einlädt. Wer lieber bedient werden möchte kann über dem Aufstiegsweg wieder hinunter zur Soyalm steigen und sich dort stärken. Der Rückweg zum Auto und zum Eisbecher beim Café Hölderle erfolgt ebenfalls über den Aufstiegsweg.
Für diese Tour empfehlen wir die Topografische Wanderkarte 1:25.000
Tabacco Nr. 045 (LATSCH - MARTELL - SCHLANDERS)